21. September 12

Häuser nach Bombensprengungen verwüstet. Wer zahlt?

Anlässlich der dramatischen  Bombensprengungen in München und Viersen, bei welchen Häuser verwüstet wurden oder fast komplett ausbrannten, fragt sich so mancher Hausbesitzer, ob sein Gebäudeversicherer derartige Schäden übernimmt.

Fast alle Versicherer haben in ihren Standard-Bedingungswerken einen Ausschluss für sog. Kriegsschäden festgelegt. Demnach wären sie im Schadenfall vom Grunde her nicht leistungspflichtig. Das gilt im Übrigen auch für Glasbruchschäden, die bei kontrollierten Sprengungen typischer Weise in einem weiten Radius auftreten können. Da hilft es wenig, wenn vereinzelte Versicherer über die Presse erklären lassen, sie würden im Ernstfall von diesem Ausschluss keinen Gebrauch machen. Für wen und wie lange soll diese Zusage gelten und wie ist eine Presseerklärung rechtlich im Verhältnis zum Versicherungsvertrag zu qualifizieren? Es besteht im günstigsten Fall eine Rechtsunsicherheit und welcher Hausbesitzer kann und möchte dieses Risiko tragen?

Die Frischleder Versicherungsmakler GmbH hat das Problem der Gefahr von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg frühzeitig erkannt. Versicherungsnehmer unseres Rahmenvertrages Real-Estate können sich daher beruhigt zurück lehnen. Ihr Versicherungsvertrag enthält eine besondere Klausel, wonach Schäden durch Blindgänger aus abgeschlossenen Kriegshandlungen ausdrücklich versichert sind.